Hygiene-Konzept ASVb

Hygiene-Konzept des Aachener Schachverbands zum Vorgehen bei Verbandsturnieren, insbesondere bei den Mannschaftsmeisterschaften

Ziel:
Es ist unser Ziel, schachliche Aktivitäten auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zu ermöglichen und die Gesundheit unserer Spielerinnen und Spieler bestmöglich zu schützen. Dieses Konzept übernimmt weitgehend die entsprechenden Regelungen des Schachbundes NRW mit wenigen Anpassungen an die Turnierordnung des ASVb. Die Verantwortung für die Einhaltung des Hygienekonzepts liegt beim ASVb als Veranstalter der Mannschaftsmeisterschaft. Die Umsetzung obliegt den Vereinen als Ausrichter.

Regeleinhaltung:
Die aktuellen Regeln der Coronaschutzverordnung des Landes NRW in der jeweils geltenden Fassung sowie die örtlichen Regelungen sind zu beachten und anzuwenden. Auch die vorliegenden Regeln werden gegebenenfalls bei Änderungen der amtlichen/gesetzlichen Vorgaben angepasst. Der Veranstalter / Ausrichter, die Wettkampfleiter und ggf. die Mannschaftsführer sind aufgefordert, gemeinsam auf die Regeleinhaltung - im Sinne des Sports – zu achten und sie durchzusetzen.

(1) Zutritts- und Teilnahmeverbot
1. Personen, die keinen aktuellen negativen Test (jünger als 48 Stunden) vorweisen und nicht als genesen oder geimpft gelten, dürfen das Turnierareal nicht betreten und an keinen Partien teilnehmen.
2. Personen, die an typischen Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus leiden oder nach amtlichen Vorgaben Quarantänebedingungen erfüllen müssen, dürfen das Turnierareal nicht betreten und an keinen Partien teilnehmen.
3. Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird außerhalb der Ferien der Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen außerhalb der Ferien weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis noch eine Schulbescheinigung.

(2) Hygiene / Handdesinfektion
1. Der Ausrichter / Heimverein muss das Vorhalten von Handwaschmittel in ausreichender Menge sowie von nicht wiederverwendbaren Papierhandtüchern, alternativ Handdesinfektionsmittel oder andere gleichwertige hygienische
Handtrocknungsvorrichtungen bereitstellen.
2. Vor den Spielen müssen die Schachfiguren, Schachuhren, Schachbretter und Schreibutensilien gereinigt werden.

(3) Mund-Nasenbedeckung
1. Während des Spielens am Brett und damit der Sportausübung ist derzeit keine Mund-Nasenbedeckung erforderlich. Dies gilt nicht für Blitz- oder Schnellschachturniere (wechselnde Gegner).
2. Beim Verlassen des Schachbrettes (z. B. Toilettengang oder beim „Kiebitzen“) muss eine Mund-Nasenbedeckung getragen werden.

(4) Kontakte / Abstände
1. Alle körperlichen Kontakte sollen vermieden werden. Insbesondere soll auf das übliche Händegeben verzichtet werden.
2. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen und Brettern muss eingehalten werden. Dies gilt derzeit für alle Spieler, die nicht direkt gegeneinander spielen.
3. Auch in den Pausen, im Flur, auf den Toiletten und im Freien soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
4. Der Wettkampfleiter muss einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu den Spielern einhalten, oder eine Mund-Nasenbedeckung tragen.

(5) Besucher / Zuschauer
1. Es wird den Ausrichtern / Vereinen empfohlen, auf Besucher und Zuschauer zu verzichten.
2. Sollte der Ausrichter / Verein Zuschauer zulassen, muss zwischen den Spielern und den Zuschauern dauerhaft ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
3. Spieler, die ihre Partie beendet haben, gelten als Zuschauer im Sinne der FIDE-Regeln, nicht jedoch im Sinne der Corona-Regeln (z.B. dürfen Spieler, die ihre Partie beendet haben, im Turnierareal verbleiben, auch wenn keine Zuschauer zugelassen sind).

(6) Belüftung
1. Eine gute Belüftung der Räumlichkeiten soll stets für frische (und damit keimarme) Luft sorgen. Die Lüftung hat Vorrang vor der Raumtemperatur. Die Teilnehmer sollten den Umständen angemessene Kleidung tragen.
2. Das konkrete Vorgehen muss individuell bedarfsgerecht erfolgen. Ein kompletter Luftaustausch ist anzustreben. Ggf. ist der Wettkampf für bedarfsgerechte Stoßlüftungen zu unterbrechen.
3. Es sind die aktuellen Empfehlungen des RKI zu beachten!

(7) Verzehr von Speisen und Getränken
1. Im Spielbereich ist Essen untersagt, das Trinken am Brett ist erlaubt.
2. Die Spieler dürfen aber in dem vom Wettkampfleiter definierten Turnierareal (also im Freien, im Pausenraum, Flur, ausgeschlossen Spielsaal) essen.

(8) Aufgaben des Ausrichters / Wettkampfleiters
1. Es ist die Aufgabe des Ausrichters Rahmenbedingungen zu schaffen, die den obigen Regeln (z.B. bezüglich Tischanordnung, Belüftung, Desinfektionsmittel) entsprechen. Er kontrolliert den Zutritt zum Turnierareal gemäß Abschnitt (1).
2. Der Wettkampfleiter überprüft (gemeinsam mit dem Ausrichter) vor dem Start der Runde, ob die Spielbedingungen den Corona-Regeln entsprechen.
3. Fehlen für die Gesundheit der Turnierteilnehmer wesentliche Voraussetzungen, ist der Wettkampfleiter verpflichtet, den Start des Wettkampfes bis zur Abhilfe aufzuschieben oder bei Unmöglichkeit, innerhalb angemessener Zeit Abhilfe zu schaffen, den Wettkampf nicht zu starten oder ggf. abzubrechen.
4. Der Wettkampfleiter achtet auf die Einhaltung der sich aus den Corona-Regeln ergebenden Bestimmungen in Bezug auf das Verhalten der Turnierteilnehmer. Verstößt ein Turnierteilnehmer hiergegen, hat der Wettkampfleiter ihn zu ermahnen, im Wiederholungsfall zu verwarnen oder gem. Artikel 12.7 Satz 4 FIDE-Regeln des Turnierareals zu verweisen. Die beharrliche Weigerung eines Spielers, während der Partie die Corona-Regeln zu befolgen, führt in Anwendung der Artikel 11.1 und 11.7 FIDE-Regeln zum Partieverlust.
5. Die sich aus den Corona-Regeln ergebenden Pflichten und Befugnisse des Hausrechtsinhabers bleiben unberührt.